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	<title>Kommentare zu: Entwicklung und die vier Möglichkeiten, die menschliche Zusammenarbeit zu organisieren</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem dritten Weg</description>
	<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 01:17:46 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Advocatus Diaboli</title>
		<link>http://sozialliberal.wordpress.com/2007/05/01/entwicklung-und-die-vier-moglichkeiten-die-menschliche-zusammenarbeit-zu-organisieren/#comment-99</link>
		<dc:creator>Advocatus Diaboli</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 May 2007 20:46:10 +0000</pubDate>
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		<description>Das einen solch wesentlichen Beitrag zum Studium ein Student aus eigenem Antrieb in seiner knappen freien Zeit leisten soll, finde ich dabei allerdings bereits bedenklich.

Ich selber bin dabei, genau dasselbe zu unternehmen wie du. Allerdings ist die Menge an Stoff, die ich Tag für Tag alleine im eigenen Fach vermittelt bekommt, schon kaum schaffbar. Und ich denke, das ist in anderen Fächern nicht anders.

Trotzdem wird immer mehr gestrichen und komprimiert. Ich befürchte, wenn ich wirklich diesen Bildungsschlagseite ausgleichen will, dann komme ich nicht drum herum, so ziemlich alle angeblichen No-Go's mitzunehmen, die angeblich das Ende vom Abendland bdeuten: Längere Studiendauer, Lücken im Lebenslauf, etc.

Warum ich das hier thematisiere? Ich stelle mir zwei Gruppen vor. Die erste zusammengesetzt aus idealtypischen Menschen, die das Label "gebildet" zu Recht tragen.

Die zweite, die, die lediglich das Label "partiell gebildet" trägt. Und beide Gruppen lasse ich Entscheidungen treffen. Auch wenn sie alle auf die von dir angeführten 4 Möglichkeiten der Entscheidungsfindung zurückgreifen werden, so bin ich überzeugt, dass die Kommunikation der ersten Gruppe besser funktioniert und sich dabei zum Wohle aller auswirkt.

Wenn diese Prämisse aber stimmt, und davon bin ich überzeugt, dann lässt  sich die "bessere wirtschaftliche Entwicklung" nicht bzw. nur begrenzt auf politischer Ebene anstoßen, sondern ihr Keim ist die Bildung im tatsächlichen Sinne einer Vielzahl von Menschen.

Kinder, Nachbarn, Manager, Politiker, Feindbilder - alles Menschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das einen solch wesentlichen Beitrag zum Studium ein Student aus eigenem Antrieb in seiner knappen freien Zeit leisten soll, finde ich dabei allerdings bereits bedenklich.</p>
<p>Ich selber bin dabei, genau dasselbe zu unternehmen wie du. Allerdings ist die Menge an Stoff, die ich Tag für Tag alleine im eigenen Fach vermittelt bekommt, schon kaum schaffbar. Und ich denke, das ist in anderen Fächern nicht anders.</p>
<p>Trotzdem wird immer mehr gestrichen und komprimiert. Ich befürchte, wenn ich wirklich diesen Bildungsschlagseite ausgleichen will, dann komme ich nicht drum herum, so ziemlich alle angeblichen No-Go&#8217;s mitzunehmen, die angeblich das Ende vom Abendland bdeuten: Längere Studiendauer, Lücken im Lebenslauf, etc.</p>
<p>Warum ich das hier thematisiere? Ich stelle mir zwei Gruppen vor. Die erste zusammengesetzt aus idealtypischen Menschen, die das Label &#8220;gebildet&#8221; zu Recht tragen.</p>
<p>Die zweite, die, die lediglich das Label &#8220;partiell gebildet&#8221; trägt. Und beide Gruppen lasse ich Entscheidungen treffen. Auch wenn sie alle auf die von dir angeführten 4 Möglichkeiten der Entscheidungsfindung zurückgreifen werden, so bin ich überzeugt, dass die Kommunikation der ersten Gruppe besser funktioniert und sich dabei zum Wohle aller auswirkt.</p>
<p>Wenn diese Prämisse aber stimmt, und davon bin ich überzeugt, dann lässt  sich die &#8220;bessere wirtschaftliche Entwicklung&#8221; nicht bzw. nur begrenzt auf politischer Ebene anstoßen, sondern ihr Keim ist die Bildung im tatsächlichen Sinne einer Vielzahl von Menschen.</p>
<p>Kinder, Nachbarn, Manager, Politiker, Feindbilder - alles Menschen.</p>
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		<title>Von: schaefer12345</title>
		<link>http://sozialliberal.wordpress.com/2007/05/01/entwicklung-und-die-vier-moglichkeiten-die-menschliche-zusammenarbeit-zu-organisieren/#comment-98</link>
		<dc:creator>schaefer12345</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 May 2007 14:00:19 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für den guten Kommentar. 

Natürlich ist der Einwand richtig und berechtigt. Deshalb bin ich auch weit davon entfernt, die Gesellschaft etwa der 70er Jahre als Idealgesellschaft darzustellen. Es ging mir nur darum Tendenzen aufzuzeigen.

Auch ich finde es bedenklich, dass humanistische Bildung immer weniger an Schulen und Universitäten vermittelt wird und habe dieses Manko durch private Studien ausgeglichen. 

Immerhin gilt es sich von bestimmten Traditionen zu lösen - also z.B. dem deutschen Obrigkeitsstaat - und das ist nicht einfach und braucht eben seine Zeit. Und leider scheinen bestimmte Traditionen wieder aufzuflammen, von denen man glaubte, dass wir sie schon hinter uns gelassen hätten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den guten Kommentar. </p>
<p>Natürlich ist der Einwand richtig und berechtigt. Deshalb bin ich auch weit davon entfernt, die Gesellschaft etwa der 70er Jahre als Idealgesellschaft darzustellen. Es ging mir nur darum Tendenzen aufzuzeigen.</p>
<p>Auch ich finde es bedenklich, dass humanistische Bildung immer weniger an Schulen und Universitäten vermittelt wird und habe dieses Manko durch private Studien ausgeglichen. </p>
<p>Immerhin gilt es sich von bestimmten Traditionen zu lösen - also z.B. dem deutschen Obrigkeitsstaat - und das ist nicht einfach und braucht eben seine Zeit. Und leider scheinen bestimmte Traditionen wieder aufzuflammen, von denen man glaubte, dass wir sie schon hinter uns gelassen hätten.</p>
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		<title>Von: Advocatus Diaboli</title>
		<link>http://sozialliberal.wordpress.com/2007/05/01/entwicklung-und-die-vier-moglichkeiten-die-menschliche-zusammenarbeit-zu-organisieren/#comment-97</link>
		<dc:creator>Advocatus Diaboli</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 May 2007 08:47:44 +0000</pubDate>
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		<description>ich wäre vorsichtig damit, aus der Bildung auf eine offene Gesellschaft zu schließen. Ich habe immer häufiger den EIndruck, dass das, was unter Bildung firmiert, letzlich nicht mehr ist als eine fachspezifische Abrichtung. Insbesondere die verkürzten universitären Studien erlauben es kaum noch, einen Blick jenseits des eigenen Faches zu werfen.

Allein das WIssen von einem Fach reicht aber nicht aus, um von Bildung zu sprechen, denn es vermittelt doch nur eine sehr einseitige Sicht auf die DInge, obwohl gerade ein breiteres Verständnis notwendig wäre. Damit ist bestenfalls eine sehr eingeschränkte Partizipation möglich.

Ich empfinde es aber als unzureichend, wenn der Laborant deiner Chemiefabrik mitbestimmen und mitreden kann, wenn er an seinem Arbeitsplatz sitzt, aber in dem Moment, wo bspw. die Politik Themen diskutiert, die jenseits seines Fachs liegen, auf die Aussagen der Politik/Medien vertrauen muss. 

Das ist keine Bildung die eine Partizipation erlaubt, sondern eine die diese gerade verhindert. Im Ergebnis unterscheidet sich ein so "Gebildeter" nicht mehr wesentlch vom "Ungebildeten". Er steht lediglich hierachisch und gesellschaftlich  höher und verdient mehr Geld.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich wäre vorsichtig damit, aus der Bildung auf eine offene Gesellschaft zu schließen. Ich habe immer häufiger den EIndruck, dass das, was unter Bildung firmiert, letzlich nicht mehr ist als eine fachspezifische Abrichtung. Insbesondere die verkürzten universitären Studien erlauben es kaum noch, einen Blick jenseits des eigenen Faches zu werfen.</p>
<p>Allein das WIssen von einem Fach reicht aber nicht aus, um von Bildung zu sprechen, denn es vermittelt doch nur eine sehr einseitige Sicht auf die DInge, obwohl gerade ein breiteres Verständnis notwendig wäre. Damit ist bestenfalls eine sehr eingeschränkte Partizipation möglich.</p>
<p>Ich empfinde es aber als unzureichend, wenn der Laborant deiner Chemiefabrik mitbestimmen und mitreden kann, wenn er an seinem Arbeitsplatz sitzt, aber in dem Moment, wo bspw. die Politik Themen diskutiert, die jenseits seines Fachs liegen, auf die Aussagen der Politik/Medien vertrauen muss. </p>
<p>Das ist keine Bildung die eine Partizipation erlaubt, sondern eine die diese gerade verhindert. Im Ergebnis unterscheidet sich ein so &#8220;Gebildeter&#8221; nicht mehr wesentlch vom &#8220;Ungebildeten&#8221;. Er steht lediglich hierachisch und gesellschaftlich  höher und verdient mehr Geld.</p>
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		<title>Von: Lone Wolf</title>
		<link>http://sozialliberal.wordpress.com/2007/05/01/entwicklung-und-die-vier-moglichkeiten-die-menschliche-zusammenarbeit-zu-organisieren/#comment-46</link>
		<dc:creator>Lone Wolf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2007 23:05:23 +0000</pubDate>
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		<description>Sinnige Schlußfolgerungen! Löblich!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sinnige Schlußfolgerungen! Löblich!</p>
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