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	<title>Kommentare zu: Man muss seine Feinde kennen</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem dritten Weg</description>
	<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 01:12:58 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Lone Wolf</title>
		<link>http://sozialliberal.wordpress.com/2007/03/22/man-muss-seine-feinde-kennen/#comment-49</link>
		<dc:creator>Lone Wolf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2007 23:42:34 +0000</pubDate>
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		<description>Zu Bernd:
Sehr schön zu Ende gedacht! Klasse!

Zur Lage der weltökonomischen Machtbestrebungen von WHO, IWF und Weltbank sei hier höllenheiß "Global Brutal" von Michel Chossudovsky ans Herz gelegt! Wirft einen evtl. mehrere Monate in eine prä-suizidale Mega-Depression, aber der Biss in die Matrix oder das aufwachen im Apfel der Erkenntnis sind zwar schmerzlich, aber dringendst notwendig!

Zur Lage selbstverschuldeter Unmündigkeit des Weltbürgertums sei hier fast ganz so heiß "Hundert Jahre Psychotherapie - und der Welt geht's immer schlechter" von Hillman &#38; Ventura empfohlen!

Zu guter Letzt sei hier ebenfalls die filmische Grundmedizin "The Corporation" zur Einnahme befohlen! Diesen Film MUSS jeder einzelne Erdenbürger zu sehen bekommen, um in Grundzügen zu verstehen, wie der Hase bald nicht mehr läuft!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Bernd:<br />
Sehr schön zu Ende gedacht! Klasse!</p>
<p>Zur Lage der weltökonomischen Machtbestrebungen von WHO, IWF und Weltbank sei hier höllenheiß &#8220;Global Brutal&#8221; von Michel Chossudovsky ans Herz gelegt! Wirft einen evtl. mehrere Monate in eine prä-suizidale Mega-Depression, aber der Biss in die Matrix oder das aufwachen im Apfel der Erkenntnis sind zwar schmerzlich, aber dringendst notwendig!</p>
<p>Zur Lage selbstverschuldeter Unmündigkeit des Weltbürgertums sei hier fast ganz so heiß &#8220;Hundert Jahre Psychotherapie - und der Welt geht&#8217;s immer schlechter&#8221; von Hillman &amp; Ventura empfohlen!</p>
<p>Zu guter Letzt sei hier ebenfalls die filmische Grundmedizin &#8220;The Corporation&#8221; zur Einnahme befohlen! Diesen Film MUSS jeder einzelne Erdenbürger zu sehen bekommen, um in Grundzügen zu verstehen, wie der Hase bald nicht mehr läuft!</p>
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		<title>Von: Bernd</title>
		<link>http://sozialliberal.wordpress.com/2007/03/22/man-muss-seine-feinde-kennen/#comment-30</link>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2007 06:05:33 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das Wegbrechen des Mittelstandes haben wir auch beschrieben: http://www.deutschland-debatte.de/?p=188. Allerdings haben wir diesen Sachverhalt in den Gesamtzusammenhang gestellt, dass beginnend mit der relativen Sättigung der Privathaushalte, "ich brauche nicht einen dritten Kühlschrank zusätzlich", eine 50 jährige Nachkriegsentwicklung zu Ende zu gehen scheint.
Damit beginnt eine Spirale, die nur noch auf sehr niedrigem Level aufhaltbar ist, weil die aus der Sättigung folgende Konsequenz des Arbeitsplatzabbaus zur Reduzierung der Produktionskapazitäten auf die jeweilige Nachfragehöhe bedeutet, dass weniger verfügbares und somit konsumierbares Einkommen vorhanden ist. Ist weniger konsumierbares Einkommen vorhanden, reduziert sich die Nachfrage nicht allein aus der Sättigung sondern auch aus dem Verfügbarkeitsvolumen.
Ist staatlicherseits das Einkommen geringer, kann der Staat auch nicht mehr in dem Maße investieren, wie es die Volkswirtschaft brauchen würde. Es setzt dann auch auf der Budgetebene Staat eine Abwärtsspirale ein.
.
Nun kann man ja sagen, es wird alles aufgefangen dadurch, dass wir Exportweltmeister sind. Ja, wir sind Exportweltmeister, noch, und zwar so lange, bis die Schwellenländer beginnen, immer mehr selber zu fertigen anstelle zu importieren. Die Schwellenländer können es schlichtweg nicht durchhalten, eine dauerhafte negative Handelsbilanz zu haben. Außerdem, wir sollten doch nicht glauben, dass in den Schwellenländern nicht auch überaus kluge Menschen erfindungsreich am Markt bestehen können.
China, und das ist wichtig, hat bereits umgeschwenkt; man hat den Entschluß gefasst, Werkzeugmaschinen selber zu produzieren, die dann für einen Bruchteil des Preises zum schnelleren Ausbau der Industrie auf dem heimischen Markt zur Verfügung steht. Das ist in Indien schon lange so geschehen.
Es wird nur noch eine gewisse Zeit Nischenprodukte geben, die den Export dann unterstützen. Spätestens dann stehen wir vor einem unlösbar erscheinenden Loch. 
.
Vielleicht machen wir alle die Augen davor zu, weil wir die Konsequenzen nicht wahrhaben wollen! Wir können nur alle die, die sagen, dass eine solche Richtung denkbar ist, aufrufen: kommt, laßt uns gemeinsam nachdenken, welche Lösungen bestehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das Wegbrechen des Mittelstandes haben wir auch beschrieben: <a href="http://www.deutschland-debatte.de/?p=188" rel="nofollow">http://www.deutschland-debatte.de/?p=188</a>. Allerdings haben wir diesen Sachverhalt in den Gesamtzusammenhang gestellt, dass beginnend mit der relativen Sättigung der Privathaushalte, &#8220;ich brauche nicht einen dritten Kühlschrank zusätzlich&#8221;, eine 50 jährige Nachkriegsentwicklung zu Ende zu gehen scheint.<br />
Damit beginnt eine Spirale, die nur noch auf sehr niedrigem Level aufhaltbar ist, weil die aus der Sättigung folgende Konsequenz des Arbeitsplatzabbaus zur Reduzierung der Produktionskapazitäten auf die jeweilige Nachfragehöhe bedeutet, dass weniger verfügbares und somit konsumierbares Einkommen vorhanden ist. Ist weniger konsumierbares Einkommen vorhanden, reduziert sich die Nachfrage nicht allein aus der Sättigung sondern auch aus dem Verfügbarkeitsvolumen.<br />
Ist staatlicherseits das Einkommen geringer, kann der Staat auch nicht mehr in dem Maße investieren, wie es die Volkswirtschaft brauchen würde. Es setzt dann auch auf der Budgetebene Staat eine Abwärtsspirale ein.<br />
.<br />
Nun kann man ja sagen, es wird alles aufgefangen dadurch, dass wir Exportweltmeister sind. Ja, wir sind Exportweltmeister, noch, und zwar so lange, bis die Schwellenländer beginnen, immer mehr selber zu fertigen anstelle zu importieren. Die Schwellenländer können es schlichtweg nicht durchhalten, eine dauerhafte negative Handelsbilanz zu haben. Außerdem, wir sollten doch nicht glauben, dass in den Schwellenländern nicht auch überaus kluge Menschen erfindungsreich am Markt bestehen können.<br />
China, und das ist wichtig, hat bereits umgeschwenkt; man hat den Entschluß gefasst, Werkzeugmaschinen selber zu produzieren, die dann für einen Bruchteil des Preises zum schnelleren Ausbau der Industrie auf dem heimischen Markt zur Verfügung steht. Das ist in Indien schon lange so geschehen.<br />
Es wird nur noch eine gewisse Zeit Nischenprodukte geben, die den Export dann unterstützen. Spätestens dann stehen wir vor einem unlösbar erscheinenden Loch.<br />
.<br />
Vielleicht machen wir alle die Augen davor zu, weil wir die Konsequenzen nicht wahrhaben wollen! Wir können nur alle die, die sagen, dass eine solche Richtung denkbar ist, aufrufen: kommt, laßt uns gemeinsam nachdenken, welche Lösungen bestehen.</p>
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